week-end *-*

Smurf-cake :)
Smurf-cake :)

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich wieder mit einem kurzen bzw. etwas längerem Bericht über mein WUNDERBARES Wochenende :-)

 

Zuerst einmal kamen am Freitag gegen halb vier meine Gastgroßeltern angereist – nicht nur, dass meine Gastoma ein leckeres Essen gekocht hat, nein, wir haben uns auch super unterhalten (80% Französisch, 20% Englisch – nein, ich hab nicht nachgerechnet..) und sie war einfach nur total süß, hat mich einfach wie eine richtige Enkelin behandelt, ihr Mann war auch total lieb, aber es waren eben sie und ich, die sich in der Küche rumgetrieben haben :-D Ich war ja voll beschäftigt, Maikas „bestellte“ Schlümpfe-Torte zu backen, während eben diese andauernd anwesend war, wodurch ich es also dabei belassen habe, nur die Torte und die Creme zu machen, während sie noch wach war. Bevor gegessen wurde hat eine Tante aus dem EF-Büro in Toronto angerufen (sie und eine Kollegin sind sozusagen für alle EF-Kanadier zuständig) und sich bei mir erkundigt, wie es mir den ginge, ob ich mich sicher fühlen würde, ob meine Gastfamilie gut ist ob meine IEC gut ist, ob ich irgendwelche Fragen habe usw. – ich hatte keine, sie hat mir dann die EF-Notfallsnummer gegeben, die ich schon wieder verschmissen habe, aber egal, brauch ich nicht. Hoff ich. Ich kann ja die 9-1-1 auswendig :-D

die Kette <3
die Kette <3

Nach dem Essen wurde Maikas Geburtstag schon mal brav vorgefeiert mit einer (gekauften) kleineren Torte und Geschenken – Noah, Liam und auch ich (!) haben auch etwas bekommen, ich hab eine Kette mit zwei Herzen bekommen… Ich dachte ich sterbe vor Rührung. Wirklich. In einem Austauschjahr lernt man so viele Dinge zu schätzen. Blöde Dinge, unnötige Kleinigkeiten, aber auch Dinge, die einem bis jetzt so selbstverständlich erschienen. Meinen Abend hab ich dann damit verbracht, die Schlümpfe-Torte fertig zu machen und jetzt im Endeffekt bin ich echt stolz auf sie!

Samstag in der Früh wurde ich mal schön von der Alarmanlage aufgeweckt, die an ist (aber nur losgeht, wenn ein Fenster oder eine Tür nach Außen geöffnet wird), da anscheinend jemand die Tür aufgemacht hat und dann nicht schnell genug gewesen war, die Alarmanlage abzuschalten. Aber egal, was solls :D Nach dem Frühstück sind dann meine Großeltern hier wieder abgezischt, und um 11:30 begann Maikas Party: Sie hatte eh nur vier Freundinnen da und Liam einen Freund, aber es war trotzdem – hui, viele kleine Kinder auf einem Fleck, aber es war spaßig, ich hab sehr viele Fotos gemacht (generell, das Wochenende um die 170 Fotos) und es war einfach nur cool. Ich hab Maikas Patentante und ihren Freund kennen gelernt und eine von Daves vielen Kusinen. Am Abend waren Dave, Liam, sein Freund Tomas und ich beim Storyteller in St. Eustache, alles auf Französisch, ich hab wirklich NICHTS verstanden, aber es war trotzdem derbe lustig – allein die Mimik dieses Storytellers (ein ziemlich guter und gefragter, Alexis irgendwas) und seine Schauspielkünste waren göttlich.

ja.... da rennt ein Typ mit ner Spielzeugente...
ja.... da rennt ein Typ mit ner Spielzeugente...

Sonntag war die St. Patrick’s Parade in Montreal, ich hatte am Samstag Johanna, andere ATS (deutsch) die Ende Jänner angekommen ist, gefragt, ob sie mit mir da hingehen wollen würde, hatte aber noch keine Antwort und bin schließ und endlich mit Dave in die Stadt gefahren und hab ihr meine Handynummer geschrieben – sie hat dann auch angerufen, als ich im Auto saß und wir haben uns ausgemacht, dass sie mit dem Zug um halb eins kommt. Ich hatte also ca. 2 Stunden in Montreal, hab mich schon mal mit St. Patrick’s-Day Sachen eingeschmückt (siehe Bild) und war auch bei GAP drinnen und hab ein bisschen (!) geshoppt während ich gewartet habe. Johanna kam und dann begann das Stehen. Wir standen zwischen 12:45 und ca. 15:30 Uhr am selben Platz, ohne Pause, ohne uns hinzusetzen und das in der praaaallen Sonne und bei 20°C und doch irgendwie zu warm angezogen. Die Parade war im Gegensatz zum Québec Karneval einfach nur lang und eintönig, aber es war doch etwas spezielles – hab sowas ja noch nie gesehn. Danach haben uns Johanna und ich auf den Weg zum Vieux-Porte bzw. Vieux-Montreal gemacht, mit ein paar Umwegen durch kleine hübsche Geschäfte, wo wir dann ein Eis gegessen haben, und dann eh gleich wieder zurück zum Gare Centrale, weil unser Zug um 18 Uhr ging. Nachdem der Zug mir (und den anderen Passagieren) bei der vorletzten Station (wo ich aussteigen muss) nach etwa 5 Minuten des Wartens endlich aufgemacht hat bin ich also ausgestiegen, ich wusste, dass in dem Zug einige Leute aus meiner Jahrgangsstufe/Schule usw. waren, aber naja, ich bin mit denen nicht so dicke, deshalb hab ichs bei einem kurzen Nicken und Lächeln belassen gehabt, als sie an uns vorbeigegangen sind im Zug – ich steige aus, sehe sie, schau aber nicht mal richtig hin und plötzlich wird mir ein „Hi Silvia!“ zugerufen. Haha, ehrlich, ich wusste gar nicht, dass die meinen Namen kennen!!! Noch so ein Moment, wo man sich einfach nur freut – nein, es ist nicht normal, dass man gegrüßt wird! Nicht von Leuten, mit denen man ned wirklich Kontakt und wenn dann vielleicht, wenn man haarscharf an denen vorbeigeht, aber ich stand gute 30 Meter entfernt. Ja, da freut man sich. ;-)

das eine ist ein Anstecker, das andere ein Kranz fürs Haar (eindeutig nicht für kurze Haare gemacht...)
das eine ist ein Anstecker, das andere ein Kranz fürs Haar (eindeutig nicht für kurze Haare gemacht...)

Heute war ein pd-Day (jour pédagogique), dh. ich bin erst um 8 Uhr aufgestanden und habs den Vormittag einfach nur ruhig gehabt, hab mehr als 60 Fotos gemacht und wurde dann um kurz vor ein Uhr von Kim abgeholt, da wir uns bei Sam verabredet hatten, um unser Movie-Project weiterzumachen. (Wir machen in English/Multimedia alle einen Horrorfilm-Trailer) Es war saulustig, schon überhaupt als wir dann begonnen haben zu drehen bzw versucht haben zu beginnen, da wir unser Script nicht dahatten für den Teil in der Küche, den wir machen wollten. Also alles voll improvisiert, war dennoch sehr witzig, oder gerade deshalb – von wegen Kim (alias Lauren) und ich (alias Lisa) stehen in der Küche, Vickie (alias Maddie) hat eben angepisst/depressiv die Küche verlassen (um diese 5 Sekunden hinzubekommen ohne zu lachen haben wir glaub ich 8 Anläufe gebraucht, wir waren also voll glücklich, dass das gut ging), Kim fragt „Silvia, could you please pass me the knife?“ Ich sofort „Sure“, wills Messer nehmen, kommt ausm Hintergrund ein zutiefst verzweifeltes „HER NAME IS LISA!!!“ – ich dachte ich sterbe gleich vor Lachen. Wir lagen alle echt am Boden vor Lachen, es war so herrlich :-)

Das war zum Großteil dieser Tag, morgen ist Schule und Grease-Besprechung um 2:30, bin gespannt (wann ich nach Hause komme..) :-D

À bientôt!

 

Ach ja, der Text vom 15.3. stammt von mir, ja ;-)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0